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Studieninformationen Semitistik

Vorbemerkungen

Als einführende Lektüre in die Eigenart des Studierens und Forschens auf dem orientalistischen Gebiet wird dringend empfohlen:

Hans Heinrich SCHAEDER "Orientforschung" in: Studien zur Auslandskunde. Vorderasien. Bd. 1, 2. Berlin, 1944. 75-84. (als aktualisierte Kopie im Sekretariat des Seminars für Orientkunde erhältlich).

Arabisch ist zugleich Bestandteil der Examensfächer Islamische Philologie und Islamkunde. Das Lehrangebot in Arabisch beruht auf der Zusammenarbeit mit diesen Fächern und den jeweils gegebenen personellen Möglichkeiten.

Weder im (Neuhoch-)Arabischen, noch in arabischen Dialekten, wie auch in anderen modernen semitischen Sprachen kann aktive und passive Sprachbeherrschung, wie sie zur Ausübung einers praktischen Berufes notwendig ist, vermittelt werden.

Definition des Studienfaches

Wie andere orientalistische Fächer ist die Semitistik kein Einzelfach, sondern ein Fächerbündel, das lediglich durch bestimmte Anforderungen, in der Hauptsache die Kenntnis bestimmter (Nichtschul-)sprachen zusammengehalten wird. Dieser gemeinsame Sockel der verschiedenen Fächer drückt sich in gleichen oder sehr ähnlichen Anforderungen im Grundstudium aus, etwa die Einführung in das Arabische bei der Islamkunde und der Semitistik. Die genaue Definition der Semitistik an einer bestimmten Institution ergibt sich aus der Art, wie die jeweiligen FachervertreterInnen das “Fach” in Lehre und Forschung vertreten.

In Analogie zu zwei ähnlich bezeichneten Disziplinen gelingt es am ehesten die Schwierigkeit von Terminologie und Definition zu erklären.

Semitistik in enger Auslegung ist wie die Indogermanistik ein Fach der Sprachwissenschaft, das die semitischen Sprachen in vergleichender Weise in ihrer Eigenart gegenüber anderen Sprachen der Welt und ihrer historischen Entwicklung behandelt. In diesem Fach, wie in allen anderen sprachwissenschaftlichen Disziplinen, ist der gleiche Umbruch wissenschaftlicher Ansätze und Fragestellungen zwischen historischer rekonstruierend-vergleichender Sprachwissenschaft und der modernen Linguistik aller Richtungen zu verzeichnen, daß auch hier die jeweils gepflegte Lehr- und Forschungsrichtung ausschlaggebend für das Profil ist.

Daneben wird Semitistik im weiteren Sinne analog definiert zu Romanistik, also Philologie, Sprach- und Literaturwissenschaft der Völker und Nationen, die sich in semitischen Sprachen ausdrück(t)en. Sie kann von unserem Standpunkt aus als umfassende Kulturwissenschaft - auch auf dem Gebiet europäischer Kulturen - vernünftigerweise nicht ohne ausgedehnte Realienkenntnisse, Einblick in Geschichte, Religion, Kunst usw. der betreffenden Kulturen betrieben werden. Da ähnlich wie bei den sprachlichen Voraussetzungen in der Regel keine Schulkenntnisse vorliegen, ist ein sehr breit angelegtes Grundstudium erforderlich. Doch kommt zu dieser Definition ein Weiteres hinzu: die orientalistischen Disziplinen sind in Deutschland - im Gegensatz zu anderen Ländern - nur wenig in methodisch-fachlich definierten Einzeldisziplinen vertreten (s. o. Fächerbündel); als solche wären zu fordern: Geschichte der betreffenden Räume; Kunstgeschichte; Philosophie; Theologie; Recht usw. Wie weit sich diese Liste fortsetzen ließe, wird an der paradoxen Analogie der Okzidentalistik klar, die den Anspruch erheben wollte, die europäischen Völker und Kulturen umfassend wissenschaftlich zu behandeln. Somit ergibt sich sich, daß auch die Semitistik im weiteren Sinne in ihrem Profil an einem bestimmten Seminar durch die Lehre und Forschungsrichtung der FachvertreterInnen erst zu einem klar definierten Fach werden kann.

Allerdings sind zwei Einschränkungen zu machen: aus historischen Gründen haben einige Sprachen der semitischen Sprachfamilie eine Sonderstellung und werden in der Regel aus der Definition des Faches im weiteren Sinne herausgenommen und durch Spezialdisziplinen vertreten. Zu denken ist an das Babylonisch-Assyrische, das sich aufgrund der Eigenart seines Schriftsystems (Keilschrift) und historischen Abstands als Assyriologie verselbständigt hat. Das Hebräische in seinen verschiedenen historischen Stufen wird im Rahmen der alttestamentlichen Theologie beider Konfessionen und in der Judaistik gepflegt. Die selbständigen Disziplinen der Islamwissenschaft und Arabistik stellen das Arabische in den Mittelpunkt. Dies ergibt eine pragmatische Definition der Semitistik als Restbestand nach Abzug der genannten Disziplinen. Freilich sind die vorgeschlagenen Grenzziehungen fließend; letztlich entscheidet das Forschungsinteresse und der Forschungsgegenstand über die Definition des Faches. So ist es kein Zufall, daß Fächer wie Islamwissenschaft und Semitistik in Personalunion von einer Person vertreten werden können. - Zweitens ist das Arabische in jedem Falle Pflichtsprache. Dies ergibt sich weniger aus seiner Stellung innerhalb der semitischen Sprachen (die veritas arabica ist auch für die vergleichende Semitistik ein dictum der Vergangenheit), als aus der institutionellen Einheit des Seminars für Orientkunde und der dort vertretenen Fächer.

Studienziel

a) Überblick über die historischen und modernen semitischen Sprachen und ihre Entwicklung.

b) gründliche Kenntnis des Hocharabischen (in seiner Entwicklung vom 6. Jhdt. n. Chr. bis heute).

c) gründliche Kenntnisse mindestens zweier (im Nebenfach einer) weiterer semitischer Sprachen als Wahlschwerpunktsprache(n). In der Regel handelt es sich um die großen Literatursprachen wie Amharisch, Ge'ez, Hebräisch oder Syro-Aramäisch; die Wahl anderer Sprachen (etwa Altsüdarabisch) erfolgt in Absprache mit den Fachvertretern.

d) allgemeine Kenntnisse der Geschichte und Kultur der Völker und Staaten, die sich in semitischen Sprachen ausdrück(t)en.

e) gründliche Kenntnisse in der gewählten semitistischen Einzeldisziplin (zur Definition s. o.), in der die schriftliche Arbeit (Magisterarbeit oder Dissertation) angefertigt wird.

Studienvoraussetzungen und Examina

Semitistik kann für das Magisterexamen und für die Promotion studiert werden. Die Voraussetzungen und Bedingungen gehen aus den jeweils geltenden Prüfungsordnungen hervor.

Fachspezifische Voraussetzungen, die über die allgemeinen Voraussetzungen der Einschreibeordnung hinausgehen, gibt es nicht.

Das Magisterexamen unterliegt den Bedingungen der Regelstudienzeit. Die Promotion kann nach dem 8. Semester (noch) ohne Vorabschluß erfolgen; es wird jedoch nicht empfohlen, eine grundständige Promotion anzustreben.

Fächerkombinationen

Semitistik kann als Hauptfach oder als Nebenfach studiert werden. Das Studium im Nebenfach unterscheidet sich vom Studium im Hauptfach nur durch die geringere Intensität, d. h. für die dritte semitische Sprache genügen weniger intensive Kenntnisse.

Aus der persönlichen Wahl des Studenten, welches genaue Fach er aus der Semitistik (oder einer anderen orientalistischen Disziplin) gestalten will, bzw. wo seine Hauptinteressen liegen (Geschichte; Sprachwissenschaft; Literatur etc.), ergibt sich die Wahl des Nebenfachs / der Nebenfächer. Schon die Vielzahl der erwähnten möglichen Fachrichtungen verbietet eine methodische Einführung, wie sie in verwandten Gebieten, etwa der Europäischen Geschichte, in Proseminarien und Tutorien vermittelt wird. Darüberhinaus bindet der Sprachunterricht erhebliche Ressourcen des Seminars. Die gewählte Fachrichtung sollte sich also in der Wahl eines entsprechenden Nebenfachs mit ausgeprägter Methodik darstellen (Geschichte; eine der Neuphilologien; Allgemeine Sprachwissenschaft, Vergleichende Sprachwissenschaft, Byzantinistik, Kunstgeschichte usw.) Es wird ausdrücklich davon abgeraten, bei den Nebenfächern nur im Bereich der orientalistischen Fächer zu bleiben. Trotzdem bietet sich die Wahl von Islamischer Philologie oder Islamkunde wegen der gemeinsamen Sprachanforderung im Arabischen zunächst als eines der Nebenfächer an.

In Mainz hat die Semitistik folgende Schwerpunkte:

Vorislamische Sprachen und Inschriften der arabischen Halbinsel (altnordarabische Trümmersprachen wie Safaitisch und Lihyanisch, aber auch Nabatäisch; Altsüdarabisch) mit Einschluß der semitischen Epigraphik allgemein - Geschichte des Jemen (für das islamische Mittelalter und die Moderne in Verbindung mit der Islamwissenschaft) - Äthiopische Geschichte und Kultur mit Schwerpunkt auf der äthiopischen Historiographie, Diplomatik und der Literatur in Ge'ez (der alten Literatursprache Äthiopiens).

Auf dem Gebiet der Semitistik sind mehrere Forschungsvorhaben und Projekte, z.T. drittmittelgefördert, angesiedelt:

Neu entdeckte sabäische Inschriften aus Mahram Bilqis (Marib), Jemen.

Projektleitung: Prof. Dr. Manfred Kropp; Projektbearbeiter: Dr. Mohammed Maraqten. Gefördert durch die Thyssen-Stiftung.

Libysch-Syrische Studien. Ein interdisziplinäres Projekt mit Forschungen zu Archäologie und Epigraphik.

Herausgewachsen aus langjähriger Forschungskooperation zwischen Prof. Dr. Manfred Kropp (Semitistik) und Prof. Dr. Thomas Weber (Klassische Archäologie). Das Vorhaben bündelt mehrere individuelle Forschungsprojekte, über die es z.T. in interdisziplinären Lehrveranstaltungen informiert; ein entsprechendes Forschungskolloquium wird ab WS 2009/10 regelmäßig am SefOr abgehalten werden.

Datenbank zur äthiopischen Geschichte im Rahmen des Projekts "Documents et histoire en Ethiopie"

der Forschungsgruppe Cornafrique des Centre de Recherches Africaines (Université Paris 1), gefördert im Rahmen von ANR. In diesem Projekt findet die langjährige Zusammenarbeit von Prof. Dr. Manfred Kropp mit dem CRA - Procope-Projekte, co-tutèles, Kolloquien - ihre Fortsetzung.

Leistungsnachweise

s. die jeweils noch gültigen Prüfungsordnungen.

Studienablauf

Das Fach Semitistik verfügt zur Zeit über keine Studienordnung und keinen Studienplan. Bei der weiten Fächerung des Studiengebiets und dem geringen Bedarf an gleich ausgebildeten Absolventen muß eine gewisse Flexibilität gewährleistet sein. Daher ist eine Festlegung von Lehrveranstaltungen für einzelne Studienabschnitte weder sinnvoll noch durchführbar. Anstelle einer Studienordnung soll das hier vorliegende interne Informationsblatt den Studierenden die Möglichkeit bieten, sich über Aufbau und Anforderungen des Studiums der Semitistik zu unterrichten. Dies soll jedoch nicht die mündliche Studienberatung durch die FachvertreterInnen ersetzen, die Voraussetzung zur Aufnahme des Fachstudiums ist.

Außer Vorlesungen kennt das Fach an Lehrveranstaltungen nur Übungen und Seminare.

Das Studium beginnt in der Regel im Wintersemester und gliedert sich in folgende Studienabschnitte:

Studienabschnitt 1

In den ersten vier Semestern (Grundstudium) nehmen die Studierenden an Einführungsübungen in das Arabische teil; die begleitenden sprachpraktischen Übungen eines muttersprachlichen Lektors sind verbindlicher Bestandteil der Einführung. Zugleich erwerben sie einen Überblick über das Fach Semitistik und seine Arbeitsmethoden, insbesondere durch Veranstaltungen, in denen Übersichten über die Semitistik oder semitistische Einzeldisziplinen (etwa Sprachgeschichte des Arabischen; Einführung in die äthio-semitischen Sprachen usw.) geboten werden. Daneben wird von den Studierenden erwartet, daß sie sich mit den grundlegenden historischen, kulturellen, geographischen und ethnographischen Verhältnissen der Völker semitischer Zunge vertraut machen.

In dieser Phase wird ein intensives Studium des/der gewählten Nebenfächer/-fachs empfohlen, die auch für die ins Auge gefaßte semitistische Einzeldisziplin in vielen Fällen das methodische Instrumentarium liefern müssen (s.o.).

Mit der Einführung in die Wahlschwerpunktsprache(n) wird in der Regel im 3. Semester begonnen; doch kann sich die Wahl dieses Zeitpunkts pragmatisch aus dem Lehrangebot ergeben.

Die in diesem ersten Studienabschnitt angeeigneten Kenntnisse bilden die Eingangsvoraussetzung für das weitere Studium der Semitistik. Vor dem Abschluß dieses Studienabschnitts ist jedoch (ab 3. Fachsemester) auch die Teilnahme an anderen Veranstaltungen (etwa an einem Seminar zum Arabischen) möglich. Je früher die Leistungen des ersten Studienabschnitts erbracht sind, umso eher ist der Eintritt in Studienabschnitt 2 möglich.

Zwischenprüfung

s. die jeweils gültigen Prüfungsordnungen.

Studienabschnitt 2

Die folgenden Semester dienen der Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse und der Vervollkommnung der methodischen Fähigkeiten. Dies erfordert in hohem Maße eigene Initiative, regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit in den Lehrveranstaltungen und intensive Beschäftigung mit der Fachliteratur. Von den Studierenden wird erwartet, daß sie sich ausreichende bibliographische Kenntnisse verschaffen und sich mit den grundlegenden Werken des Faches eingehend beschäftigen. Von ihren spezifischen Interessen her kann schon in diesem Studienabschnitt die Thematik der semitistischen Seminare zuminest teilweise bestimmt werden. Aus der vertieften Kenntnis des gewählten semitistischen Einzelfachs, seines Forschungsstandes und seiner aktuellen Forschungsprobleme soll dann gegen Ende dieses Studienabschnitts die selbständige Wahl eines Themas für die schriftliche Abschlußarbeit (Magisterarbeit oder Dissertation) erwachsen.

Studienabschnitt 3

In den höheren Semestern erfolgt eine Spezialisierung je nach Interesse und Lehrangebot. Während der Erstellung der schriftlichen Arbeit erfolgt eine intensive individuelle Betreuung durch die FachvertreterInnen. Bei der geringen Zahl der Studierenden des Faches ist es sowohl möglich, die Thematik der Seminare für höhere Semester nach den Interessen der Teilnehmer auszurichten, als auch dort auf die spezifischen Probleme der im Entstehen begriffenen Arbeiten einzugehen.

Gemäß den Forschungsschwerpunkten der Mainzer Semitistik steht die Beschäftigung mit den Primärquellen (Inschriften und Handschriften) im Vordergrund, d. h. die Neuerschließung oder Neuinterpretation von Quellenmaterial - gleich ob auf historischem, sprachlichem, literarischem usw. Gebiet - hat Vorrang vor zusammenfassenden oder theoretischen Arbeiten. Im Rahmen dieser Zielsetzung liegt ein Akzent auf der Einbeziehung der elektronischen Datenverarbeitung in die semitistische Grundlagenforschung.

Studienaufenthalte im Ausland und in Ländern semitischer Zunge

Die Semitistik kann sinnvoll nur im internationalen Rahmen betrieben werden. Keine Wissenschaftsnation allein ist in der Lage, das weite Gebiet in Forschung und Lehre ganz zu vertreten; speziell Einzeldisziplinen der Semitistik, wie etwa die Äthiopistik, sind auf enge Zusammenarbeit mit Kollegen und Institutionen in der ganzen Welt angewiesen. Daher ist ein zeitweises Studium im Ausland - etwa England, Frankreich, Israel, Italien, Rußland, USA, je nach den praktischen Möglichkeiten - anzuraten.

Darüberhinaus ist ein Studienaufenthalt, sei es in Form eines Ferienkurses oder eines regelrechten Auslandsstudiums, in einem Land semitischer Zunge für das wissenschaftliche Studium der Semitistik sehr wertvoll. Zu denken ist hier zunächst an einen Aufenthalt in arabischen Ländern, für die die besten Förderungsmöglichkeiten bestehen. Für die Zukunft ist an eine enge Zusammenarbeit des Seminars für Orientkunde mit äthiopischen Institutionen gedacht.

Karte der hamito-semitischen Sprachen

Quelle: Die semitischen Sprachen im 5. Jhdt. v. Chr. und in ihrer heutigen Verbreitung im Umfeld der Sprachfamilie des Hamito-Semitischen. Aus: Les langues dans le monde ancien et moderne. 3e partie: "Les langues chamito-sémitiques". Textes réunis par D. Cohen. Paris, 1988. Tafel gegenüber S. 1.

Literaturangaben

Bennett, Patrick R.: Comparative Semitic Linguistics: A Manual. Winona Lake, Ind: Eisenbrauns, 1998.

Bergsträsser, Gotthelf: Introduction to the Semitic Languages: Text Specimens and Grammatical Sketches. Translated by Peter T. Daniels. Winona Lake, Ind.: Eisenbrauns, 1995.

Garbini, Giovanni und Olivier Durand: Introduzione alle lingue semitiche. Paideia: Brescia, 1995.

Hetzron, Robert (Hrsg.): The Semitic Languages. London, 1997.

Haelewyck, Jean-Claude: Grammaire comparée des langues sémitiques. Éléments de phonétique, de mporphologie et de syntaxe. Bruxelles: Éditions Safran, 2007. (Langues et cultures anciennes. 7.)

Lipinski, E. Semitic Languages. Outline of a Comparative Grammar. Leuven, 1997. (Orientalia Lovanensia Analecta. 80.)

Stempel, Reinhard: Abriss einer historischen Grammatik der semitischen Sprachen. Frankfurt am Main, 1999. (Nordostafrikanisch-westasiatische Studien. 3.

Kienast, Burkart: Historische Semitische Sprachwissenschaft. Wiesbaden, 2001.

 

Studienberatung Semitistik

Univ.-Prof. Dr. Manfred Kropp
Telefon: 0 61 31 - 39-2 41 85
E-Mail: kropp@uni-mainz.de